Erfolgreiche Ernährungsumstellung ohne Jojo-Effekt

Umstellung der Ernährung

Sattessen – aber mit den richtigen Lebensmitteln. Diäten gehen davon aus, dass jeder Mensch gleich is(s)t. Das stimmt aber nicht, Jeder hat einen individuellen Stoffwechsel und benötigt dafür auch eine individuelle Ernährung.

Eine langfristige Ernährungsumstellung ist eine gesunde Alternative zu einer Diät

Warum?

Diäten sind kalorienreduziert. Deshalb kommt es auch zum gefürchteten Jojo-Effekt, wenn man mit der Diät aufhört.


Wieso?

Sobald der Körper zu wenig Nahrung erhält, schaltet er sein Notprogramm ein. Isst man nach einer Diät wieder normal (denn wer will auf Dauer z.B. nur Kohlsuppe zu sich nehmen) bunkert der Körper alles für „schlechte Zeiten – also die nächste Diät.

Beim Verzicht auf Essen verbrennt der Körper kaum Fett sondern verliert zuerst einmal Wasser. Anschließend baut er massiv Muskelmasse ab, erst danach geht es an die Fettreserven.

Ist die Diät beendet, lagert der Körper sofort wieder das verlorene Wasser ein, füllt dann die Fettreserven auf. Für die „schlechte Zeiten“ wird sicherheitshalber noch ein bisschen drauf gelegt, da ja die Muskulatur fehlt, um das Fett umzuwandeln – ein Teufelskreis.

Wenn man bedenkt, dass 1 Kilogramm Muskelmasse 15 mal mehr Kalorien als 1 Kilogramm Fettgewebe verbrennt, wird der Erhalt und Aufbau der Muskulatur durch den Verzehr der richtigen Lebensmittel und ausreichender Bewegung deutlich.


Wie geht es richtig?

Sattessen – aber mit den richtigen Lebensmitteln. Diäten gehen davon aus, dass jeder Mensch gleich is(s)t. Das stimmt aber nicht, Jeder hat einen individuellen Stoffwechsel und benötigt dafür auch eine individuelle Ernährung. Allgemein kann man aber sagen, dass eine ausgewogene Ernährung aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen bestehen sollte. Komplexe Kohlenhydrate beziehen wir aus Gemüse, Fette z.B. aus pflanzlichen Ölen und Eiweiß finden wir in Eiern, Fisch, Käse, magerem Fleisch und Hülsenfrüchten.


Fette – unsere Fitmacher

Eine fettfreie Ernährung, wie von vielen Menschen praktiziert, um abzunehmen, macht keinen Sinn. Die richtigen Fette machen fit, da sie ein hervorragender Energielieferant und ein wichtiger Bausteinstein für unsere Zellregenration sind. Da Fett langsam verstoffwechselt wird, sorgt der Verzehr gleichzeitig für ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl. Besonders zu empfehlen sind Oliven-, Raps-, Lein- und Sonnenblumenöle, aber auch Butter am besten aus Sauerrahm. Die gesunden Omega-3 Fettsäuren wiederum liefern uns z.B. die verschiedenen Fischsorten.


Eiweiße – machen satt

Eiweiße sind wichtige Bausteine unseres Körpers, wir brauchen sie z.B. um Körperzellen aufzubauen und neue Muskeln zu bilden, gleichzeitig wird das Immunsystem gestärkt. Leistungsminderung, häufige Infekte oder Schwäche könnten Zeichen einer mangelnden Eiweißversorgung sein, aber auch z.B. Haarausfall, da Eiweiß auch der Ausgangsstoff für viele Hormone ist. Aus Stoffwechselsicht halten Proteine (Eiweiße) lange satt, da sie ähnlich wie die Fette langsam verstoffwechselt werden. Bei einer ausgewogenen Eiweißversorgung bleiben damit Heißhungerattacken aus.


Kohlenhydrate – Gemüse oder Spaghetti

Aus Sicht des Stoffwechsels sind große Mengen an Kohlenhydraten nicht notwendig. Im Gegensatz z.B. zu essentiellen (lebensnotwendigen) Fetten und Eiweißen, die durch die Nahrung aufgenommen werden müssen, kann der Körper die nichtessentiellen Kohlenhydrate auch selbst herstellen.

Per Nahrung erhalten wir Kohlenhydrate aus unterschiedlichen Quellen, z.B. aus Früchten, Brot, Kartoffeln, Nudeln, Zucker, aber auch aus Gemüse. Letzteres ist der gesündere Lieferant, da beim Verzehr einer Gemüseportion unser Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigt und lange auf dem Niveau bleibt, während die gleiche Menge Weißbrot zu einem rasanten Anstieg des Blutzuckers führt, mit anschließenden steilen Abfall. Die Folge ist Heißhunger. Da gleichzeitig unser Körper bei jedem Blutzuckeranstieg mit der Ausschüttung von Insulin reagiert, führt eine Überernährung mit Kohlenhydraten nicht nur zu einer vermehrten Fetteinlagerung, sondern auch zur Insulinresistenz unserer Körperzellen, einem Vorboten des Diabetes mellitus.

Obst, das den Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralien versorgt, sollte aber auf Grund des hohen Fruchtzuckeranteils nur zu den Malzeiten oder als Nachtisch und nicht dazwischen gegessen werden, damit der Blutzuckerspiegel nicht zu stark ansteigt.


Die Menge macht`s – nicht die Kalorien

Die Menge macht satt, nicht die Kalorien. Eine große Gemüseportion in Kombination z.B. mit magerem Putenfleisch, das in Rapsöl gebraten wurde, schmeckt nicht nur lecker, sondern sättigt auch lang anhaltend.

Wichtig ist es auch 3 Malzeiten am Tag einzuhalten und nicht zwischendurch zu naschen. Süße Getränke, ob nun der beliebte Latte macchiato mit Zucker oder auch Obstsäfte enthalten Kohlenhydrate. Stilles Wasser aufgepeppt mit Zitrone oder Tee sind gute Alternativen und machen nicht dick. Erst bei einem niedrigen Insulinspiegel kann sich unser Stoffwechsel erholen und das Hormonsystem aktiv werden. Deshalb sollten zwischen den Malzeiten Pausen von etwa 6 Stunden liegen. Bei einem dauerhaft hohen Insulinspiegel ist ein Abnehmen nicht möglich.


Individuelle Ernährung

Wie bereits erwähnt, hat jeder Mensch seinen individuellen Stoffwechsel. Dieser ergibt sich nicht nur aus Alter, Gewicht und Geschlecht, sondern z.B. auch aus seiner Genetik/ Blutgruppe und daraus, welcher Stoffwechselverbrennungstyp er ist. Das Stoffwechselprogramm von „ gesund & aktiv“ erstellt individuelle Ernährungspläne. Der Stoffwechsel jedes Patienten wird hier nach wissenschaftlichen und naturheilkundlichen Gesichtspunkten analysiert. Die Basis bilden neben den bereits genannten Faktoren 42 Blutwerte des jeweiligen Patienten. Abschließend sei festgestellt: Abnehmen kann jeder. Ein dauerhafter Erfolg stellt sich ein, wenn aktive Bewegung, ausreichend Entspannung und eine individuelle ausgewogene Ernährung ineinander greifen.


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